Europa,  Wandern

Von Morro Jable nach Cofete mit Calima #7

Am Samstag, dem 22.02.2020, bringt uns ein Kleinbus zum Friedhof von Morro Jable von wo aus wir auf einem alten Hirtenweg Richtung Cofete laufen.

Zunächst ist der Himmel noch blau und die Sicht fast klar.

Extrem windig – aber wir haben auf dem Hinweg Rückenwind. Es geht zunächst gemächlich, später steiler bergan zur

Degollada de Cofete.

Der Pass ist mit 354 Höhenmetern der niedrigste Übergang nach Cofete. Vom Pass hat man (normalerweise) einen fantastischen Blick auf die kilometerlangen Sandstrände von Cofete und rechter Hand sieht man die geheimnisumwobene Villa Winter. Diese hätten wir eigentlich besuchen wollen.

Wir wählen stattdessen den direkten Weg nach Cofete. Über die Hälfte unserer Gruppe hat sich entschieden, mit dem allradgetrieben Bus 111 nach Morro Jable zurück zu fahren, anstatt den gleichen Weg, nun gegen Wind und den Sandsturm, zurück zu laufen.

Wir haben Glück, werden mitgenommen und gequetscht wie die Ölsardinen bringt uns der Busfahrer über nicht enden wollende Serpentinen nach Morro Jable zurück. Der Rest der Gruppe ist tapfer und läuft zurück. In einem kleinen Strandrestaurant spülen wir mit Cerveza den Staub hinunter, treffen unsere tapferen Wanderer wieder, bevor wir mit dem Bus nach La Pared gebracht werden.

Wie bereits gestern befürchtet, aus dem geplanten Sundowner wird leider nichts. Abends spielt sich die Calima zum richtig heftigen Sturm auf! Wie gut, das ich den Sonnenuntergang bereits am Vortag eingefangen habe!

Schau Dir das Einsetzen der Calima gerne im kurzen Video an. Aus Rücksicht auf die Kameras habe ich nur wenig gefilmt und fotografiert. Der Sand kriecht wirklich überall hinein.

Bleib dran, denn bald geht es weiter mit Teil 8: ein Besuch auf dem Agrar- und Kunsthandwerks-Markt des Oasis Park Fuerteventura, der jeden Sonntag stattfindet. Outdooraktivitäten sind wegen der Calima leider nur sehr beschränkt möglich.

Zum Pinnen:

 

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