Europa,  Wandern

Fuerteventura: Vallebron / La Matilla / Tindaya #4

5. Tag, 19.02.20: Zum heiligen Berg Tindaya
Wir wandern durch eine ländliche Umgebung und genießen einen tollen Blick auf den heiligen Inselberg, die Montaña de Tindaya. Das Zentralmassiv von Betancuria vor Augen, biegen wir schließlich in die Ortschaft Tindaya ab (GZ: 5 Std., + 250 m, – 330 m).

So steht es im Programm. Ich dachte, wir erwandern den heiligen Berg Tindaya, aber das ist schon seit Jahren untersagt. Stattdessen lässt uns der Busfahrer an der Landstraße an einer einsamen Haltestelle aussteigen.  Zuvor machen wir noch einen kurzen

Fotostopp an einer Kirche mit Mühle.

Ermita de San Antonio de Pádua
Ermita de San Antonio de Pádua
Molino de Viento in La Oliva
Molino de Viento in La Oliva

An der Ausstiegsstelle liegt rechterhand die

Montaña de Tindaya,

wir wenden uns nach links. Quer über ein Geröllfeld erlangen wir den offiziellen Wanderweg, der uns auf eine kleine Passanhöhe bringt. Von dort haben wir zwar einen fantastischen Blick zur Montaña de Tindaya, es weht aber unangenehm kräftig aus Nordosten, so das wir es nicht lange dort aushalten. Am Vortag war es zwar auch windig, aber nicht so derbe.

 

Wir drehen uns in die andere Richtung, wandern Richtung Dorf Vallebron. Je näher man dem Dorf kommt, desto mehr Grün ist zu sehen.

In Vallebron zeigt Helga uns eine der noch verbliebenen Optuntienplantagen.  An den Feigenkakteen sitzen Cochinelleschildläuse, aus denen  früher roter Farbstoff gewonnen wurde.

Weiter geht es Richtung La Matilla. Das unten könnte ein Szechuanpfefferbaum sein.

Die Schnecken retten sich bei Trockenheit hoch oben an die Pflanzen, das habe ich in der Provence auch schon gesehen.

Von Vallebron aus

geht es in Serpentinen recht angenehm immer höher hinauf. Der Blick zurück und in die Ferne lohnt sich an jeder Stelle.

Oben angekommen, lassen wir uns für eine kleine Rast an der Degollada de Renegado nieder und genießen den Fast-Rundumblick. Der Hügel neben dem Rastplatz wird von Einigen erklommen. Fazit: kann man auch lassen. Gut, das ich zu faul war.

Leicht erholt geht es nun wieder in Serpentinen bergab Richtung

La Matilla,

wo wir im Kulturzentrum windgeschützt sitzen können. Es gibt für wenig Geld Speis und Trank für hungrige Wanderer.

Das ist die kleine Kirche neben dem Kulturzentrum. Letzte Etappe zum Dorf Tindaya.

Als wir die Landstraße erreichen, steht dort unser Bus und wir können wählen: noch gute 5 Kilometer stramm gegen den Wind oder faul sein und sich vom Bus nach Tindaya bringen lassen. Ich entscheide mich für den Bus.Wegweiser

Nach einer weiteren kleinen Einkehr in Tindaya bringt José, der Busfahrer, uns zurück nach Corralejo.

Das Ganze habe ich natürlich wieder im Video festgehalten (Klick aufs Foto):

Heute Abend heißt es Koffer packen, denn morgen steht der Quartierswechsel in den Süden nach La Pared an.

Zum Pinnen:

Viel Spaß beim Videoschauen und wir sehen uns im nächsten Post, hoffe ich.

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